Mein Weg

Von funktionieren zu Verbundenheit

Ich habe Hunde geliebt, noch bevor ich Worte dafür hatte. Schon als Kind fühlte ich mich mit ihnen verbunden – unabhängig von Rasse, Alter oder Geschichte. Meine Verbindung zu Tieren entsteht für mich leise und auf Augenhöhe.

Mein Weg zur Hundetrainerin war kein gerader. Viele Jahre habe ich in der IT gearbeitet, in einem nach außen perfekten, sehr gut bezahlten Job. Innerlich jedoch wurde ich immer stiller. Druck, ständiges Funktionieren und das Gefühl, nicht am richtigen Platz zu sein, führten schließlich zu einem Burnout und einer Depression.

Eine Sache blieb klar: Immer wenn ich mit Hunden arbeitete, war ich ganz bei mir. Zeit verlor ihre Bedeutung. Gedanken wurden ruhig. Da war Sinn.

Der Wendepunkt kam mit meiner eigenen Hündin Fanny.

Fanny – meine grösste Lehrerin

Fanny ist klug, sensibel und kreativ. So klug, dass ich bei ihr immer einen Plan B brauche – mindestens.

Von Anfang an wollte ich es richtig machen. Nicht nur schauen was passiert, sondern eine Beziehung aufbauen. In der Hundeschule begegnete mir eine Trainerin, die nicht nur Fanny sah, sondern auch mich. Sie ermutigte mich, diesen Weg nicht nur als Hobby, sondern als Berufung zu sehen. Kurz darauf begannen mich Menschen – vor allem mit geretteten, ängstlichen Hunden – um Hilfe zu bitten. Und mit jedem kleinen Fortschritt wuchs das Vertrauen in meine Fähigkeiten.